Perfekter Ausklang der 10. Ausgabe

Die Frühjahrsausgabe ist mit einer gut besuchten Finissage am 26. Mai zu Ende gegangen. Insgesamt kamen mehr 350 Menschen an den sechs Ausstellungstagen, um die 10. Gemeinschaftsausstellung der Riehler Künstlergemeinschaft mitzuerleben - das ist ein neuer Besucherrekord.

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    Die Ausstellerinnen und Aussteller v. l.: Ibo Minssen, Rob Herff, Josefine Albers, Annette Linden, Friedrich Meis, Bruni Büker, Barbara Endres. Rabia Lösener (2. r.) kuratierte die Werkschau ihres Vaters, Albrecht Lösener. Ihr Ehemann, Rainer Langlotz, begleitete die Vernissage am Klavier. (Foto: A. Krick)
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    Ziemlich volles Haus zur Eröffnung. Offiziell wurden gut 150 Besucherinnen und Besucher gezählt.
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    Eine sehr gelungene Premiere von Bruni Büker bei uns.
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    Direkte und launige Gespräche zwischen KünstlerInnen und BesucherInnen sind 'das Salz in der Suppe' unserer Gemeinschaftsausstellung. Hier vor der Fotoinstallation 'Anthrovian' von Rob Herff (r.) Foto: Klaus Schätte
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    Interessante Werke, gute Stimmung - Christine und Rita haben offensichtlich ihren Spaß.
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    Die graphischen Arbeiten von Barbara Endres finden viel Beachtung.
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    Rainer Langlotz begleitete die Vernissage am Klavier.
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    'Vollversammlung' zur Einführung.
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    Friedrich Meis zeigt florale Motive in Aquarelltechnik.
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    Die SW-Experimente von Ibo Minssen wecken Interesse.
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    Die Werkschau von Albrecht Lösener bietet viele Hintergrundinformation über den Künstler, seine Werke und seine Arbeitsweise.
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    Rabia Lösener, bekannt für ihre Installationen und Performnaces, kuratiert die Werkschau ihres Vaters.
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    Josefine Albers zeigt poetische Blütenbilder.
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    Fotografen unter sich.
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    Foto-Installation 'Anthrovian' aus Naturfotos und Plastikmüll von Rob Herff unter dem Titel "Als der Ozean zu Besuch kam, brachte er Andenken und einen alten Bekannten mit". Sie zeigt, was die Hinterlassenschaften unseres Lebensstils anrichten. Und dass wir womöglich bald selbst im Netz des Mülls zappeln, wenn sich daran nichts Grundsätzliches.
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    Ironische 'Naturbeobachtungen' von Annette Linden.
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    Auch fast am Ende gab' noch 'Redebebedarf' - inkl. kühlem Getränk.
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    Im Zentrum der Freude.
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    Die geballte juristische Kompetenz in einem Bild mit Ibo Minssen, Richter i. R. und Fotograf (r.).
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    Die Mischung macht's: Viele nette Menschen, viele gute Gespräche und Kunstwerke, die zur Auseinandersetzung einladen.
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    Grüße von Thomas aus Nippes. 'Wir sehen uns zur nächsten Ausgabe. Die startet am 30. August.
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    Die Unterkirche im Panaroma. Foto: Werner Büker

    'Neugier genügt' gilt auch weiterhin - und wer jetzt neugierig geworden ist, kann ab 30.08. wieder live dabei sein. Dann startet die Ausgabe 2019-2 und dann sind wir zum 10. Mal in der Unterkirche zu Gast.

    Die Unterkirche von St. Engelbert ist zweimal im Jahr der Treffpunkt von Künstler*innen und Kunstinteressierten
    Der Dornröschenschluss ist zu Ende. Seit 17. Mai läuft die 10. Gemeinschaftsausstellung von Riehl-Kunst, der Riehler Künstlergemeinschaft.

     

    Zeit für Veränderung

    „Wer immer tut, was er schon kann, bleibt immer das, was er schon ist“ – unter diese Weisheit Henry Fords hätte die Gruppe der Riehler Künstlerinnen und Künstler, die regelmäßig in der Unterkirche ausstellen, ihr Tun stellen können.

    Die sich selbst organisierende Gemeinschaft hat sich in den letzten Monaten inhaltlich und organisatorisch auf den Prüfstand gestellt und verändert. Die Gruppe möchte weiterhin überkonfessionell, generationenübergreifend, vielseitig und menschlich verbindend die kulturelle Atmosphäre im Viertel und in Köln beleben. Bei der letzten Gruppenversammlung im Januar wurden dazu konstruktive Diskussionen geführt, die auch Grundsätzliches betrafen. Anschließend wurden die umfangreich gewordenen Aufgaben (Ausstellungsvorbereitung und -organisation sowie die Gestaltung und Pflege der Webseite www.kunst-riehl.de)  mit- und untereinander neu verteilt. Die Präsentation von „Riehl-Kunst“ ist in den vergangenen Jahren größer und qualitätsorientierter geworden. Dazu arbeiten die Beteiligten engagiert und mit Freude in Teams nach dem Motto „Kunst verbindet“. Natürlich möchten sie den Riehler Bürgerinnen und Bürgern ihre künstlerische Arbeit vorstellen und mit diesen auch durch eine offene, einladende Atmosphäre nicht nur bei der Vernissage ins Gespräch kommen. 

    Bei der „Kunst in der Unterkirche“, die für ihre Ausstellungen das großzügig wirkende Tiefgeschoss der St. Engelbert-Kirche nutzen darf, steht im 10. Jahr des Bestehens im Mai 2019 nun eine Präsentation von Photographie, Malerei, Objektkunst und Graphik bevor. Die Riehler Kunstschaffenden Josefine Albers, Bruni Büker, Barbara Endres, Annette Linden, Ibo Minssen, Friedrich Meis und Rob Herff zeigen zum Schwerpunkt „Natur“ unterschiedlichste Exponate mit dem Anspruch, diese erstmalig dort zu präsentieren.

    Auch konzeptionell wird die Gruppe ihren Horizont erweitern. Einen Anfang macht die bevorstehende Mai-Ausstellung dabei mit der Werkschau des damals von der Galerie Rösinger vertretenen, 2006 verstorbenen Riehler Künstlers Albrecht Lösener, dessen Tochter Rabi’a mehrfach bei „Kunst in der Unterkirche“ Installationen und Performances zeigte. Albrecht Löseners während Jahrzehnten entstandene Bildsprache ist gekennzeichnet von filigranen, kleinformatigen Materialdrucken, die hohe Präzision und Konzentration ausstrahlen und sich aus „Ich-fernen Quellen“ (Zitat des Künstlers) speisen. Gerade erst, im Februar 2019, wurde ein Teil seiner Arbeiten in Bern ausgestellt und verkauft. Auf die Zusammenschau einiger seiner Werke mit denen der heute in Riehl arbeitenden Kunstschaffenden dürfen die Besucher gespannt sein.

    Dort ist kein Elfenbeinturm! Alle Interessierten jeder Altersgruppe von Nah und Fern sind sehr herzlich eingeladen, die Unterkirche aus diesem Anlass zu gemeinsamer Betrachtung und zum Austausch zu besuchen.
     
    A. Erle, 17.3.2019
     
     
     

    Zum Dank ein 'Blue Moon' fürs 'Blumenmädchen'

    • Dankeschön für viele Jahre tolle Blumendeko
    Foto: Rob Herff, Bildmotiv: 'Blue Moon über der Riehler Rheinaue' von Rob Herff

    Elisabeth Gralla, in Riehl eher bekannt als das 'Blumenmädchen', unterstützt unsere Ausstellungen seit vielen Jahren mit toller Blumen-Deko.

    "Nach all' den Jahren war es einfach mal an der Zeit 'Danke liebes Blumenmädchen' zu sagen," sagt Angelika Lesemann (links im Bild), einer der diesjährigen Ausstellerinnen und Mitglied des Orgateams von 'Kunst in der Unterkirche'.

    Als Dankeschön überreichte sie Elisabeth Gralla im Namen der Riehler Künstler*innen ein Werk des Riehler Fotokünstlers Rob Herff. Es zeigt die Riehler Rheinauen im Hochwasser Ende Januar 2018 unterm zweiten Vollmond des Monats, dem so genannten 'Blue Moon' - ein ziemlich seltenes astronomisches Erreignis.

    Hinter den Riehler Künstler*innen und der 'Ausstellung Kunst in der Unterkirche steht ein Netzwerk von Riehler Bürger*innen und Institutionen. Auf dieser Seite werden wir sie in loser Folge vorstellen.

    Selbst Unterstützer werden?

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    Was bietet diese Webseite?

    Diese Webseite richtet sich an Kunst Interessierte - in Riehl und darüber hinaus.

    Wir sind eine Gruppe von rd. 30 bildenden Künstlerinnen und Künstlern in Riehl und suchen den Austausch mit unseren Freunden, Förderern und Besuchern.
    Uns eint die Begeisterung für Kunst und die Vielfalt an Möglichkeiten, die darin liegen.

    Jeweils im Frühjahr und im Herbst stellen wir gemeinsam im Kellergewölbe von St. Engelbert aus – besser bekannt als ‚die Unterkirche‘.
    Diese Termine haben sich fest im Riehler Terminkalender etabliert.

    Die nächste Ausgabe ist 2019-1 und startet am 17. Mai 2019. Es werden Arbeiten zum Thema 'Natur' gezeigt.

    Unser ‚Markenzeichen‘ und unsere Stärke ist der Reichtum an Auffassungen, Ausdrucksformen und Stilen.
    Die Bandbreite reicht von Fotografie und Malerei über Skulpturen bis hin zu Performance und Videoinstallationen.

    Die Inhalte unseres Online-Angebotes:
    - In der Rubrik Aktuelles informieren wir über die kommenden Ausstellungen und neue Entwicklungen.
    - Das Bildarchiv zeigt Impressionen der Ausstellungen in der Unterkirche von St. Engelbert aus den vergangenen Jahren.
    - Das Verzeichnis der Mitglieder zeigt ausgewählte Werke und enthält persönliche Angaben zur Person, zum Werdegang und dem künstlerischen Schaffen.

     

    Wer mehr über uns und die Anfänge von Kunst in der Unterkirche erfahren möchte, dem sei dieses Video von Herbert Hübner empfohlen.

    Hier geht's zum Video (externer Link auf YouTube)

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