Ab 30. August ist wieder 'Kunst in der Unterkirche'

 

  • A Lesemann
    Angelika Lesemann (Foto: Rob Herff)
  • G Hecker
    Gabi Hecker
  • H Trimborn
    Heike Trimborn
  • J Dettmer
    Jana Dettmer
  • R Loesener
    Rabi'a Lösener
  • R Ruthardt
    Peter Ruthardt
  • T Koken
    Thomas Koken
  • U Asmussen
    Ute Asmussen
  • Wp Klinkhammer
    Wolfgang Klinkhammer
  • H Rheindorf
    Hanns Rheindorf (1902-1982), war u. a. Bildhauer und ist einer der bedeutendsten Vertreter sakraler Kunst in Köln und darüber hinaus. In St. Engelbert sind die Kupferfiguren des hl. Engelbert und des hl. Clemens zu sehen, die sich heute in den Pfarrgärten befinden sowie die Reliquiare des hl. Engelbert und des hl. Hermann Josef in einer Mauernische im Chor.
  • St Engelbert Reliq
    Die Reliquiare des hl. Engelbert und des hl. Hermann Josef stehen in einer Mauernische im Chor von St. Engelbert.
  • Kunst In Der UK 2019 2 Plakat Web

    Am 30. August 2019 startet die Vernissage der Ausgabe 2019|2 von ‚Kunst in der Unterkirche‘. Dazu laden wir alle Kunstinteressierten herzlich ein.
    Anschrift fürs Navi: St. Engelbert, Unterkirche, Eingang Garthestr. 15, 50735 Köln

    Mit der kommenden Ausgabe 2019|2 ist die Riehler Künstlergemeinschaft genau zum 10. Mal zu Gast in der Unterkirche von St. Engelbert. Dieses runde Jubiläum werden wir ab 18 Uhr mit einer fröhlichen Vernissage im sehr sehenswerten Kellergeschoss von St. Engelbert feiern. Zuletzt im Mai hatten wir einen neuen Besucherrekord. Wir sind optimistisch, dass wir diesen noch weiter steigern können.

    In dieser Ausgabe stellen insgesamt neun Künstlerinnen und Künstler aus. Zu sehen sind Arbeiten aus Fotografie, Malerei und Bildhauerei.
    Die Künstlerin Rabia Lösener thematisiert die weltweite Plastikkrise und unseren Verpackungswahn in einer Installation. Im Rahmen der Finissage am 8. September wird sie Einzelbestandteile davon verkaufen und den Erlös an den NABU spenden.

    Sonderausstellung Hanns Rheindorf

    Mit der Ausstellung von Dokumenten und Fotografien ehren wir das Wirken des Bildhauers Hanns Rheindorf (1902-1982) und schauen gleichzeitig in die Geschichte von St. Engelbert. Seine sakrale Kunst ist in etlichen Kirchen in Köln und Umkreis zu sehen – unter anderem auch in den beiden Pfarrgärten von St. Engelbert, die zu den Ausstellungszeiten geöffnet sein werden. Besonders freut uns, dass Hanns Rheindorfs Tochter Hagar-Maria Rheindorf ihre Anwesenheit bei der Vernissage zugesagt hat.

    Unsere Öffnungszeiten

    • 30.08., 18 Uhr, Vernissage
    • 31.08., 12 - 18 Uhr
    • 01.09., 12 - 18 Uhr
    • 06.09., 16 - 19 Uhr
    • 07.09., 16 - 19 Uhr
    • 08.09., 16 - 19 Uhr, Finissage

     

    Zum Dank ein 'Blue Moon' fürs 'Blumenmädchen'

    • Dankeschön für viele Jahre tolle Blumendeko
    Foto: Rob Herff, Bildmotiv: 'Blue Moon über der Riehler Rheinaue' von Rob Herff

    Elisabeth Gralla, in Riehl eher bekannt als das 'Blumenmädchen', unterstützt unsere Ausstellungen seit vielen Jahren mit toller Blumen-Deko.

    "Nach all' den Jahren war es einfach mal an der Zeit 'Danke liebes Blumenmädchen' zu sagen," sagt Angelika Lesemann (links im Bild), eine der diesjährigen Ausstellerinnen und Mitglied des Orgateams von 'Kunst in der Unterkirche'.

    Als Dankeschön überreichte sie Elisabeth Gralla im Namen der Riehler Künstler*innen ein Werk des Riehler Fotokünstlers Rob Herff. Es zeigt die Riehler Rheinauen im Hochwasser Ende Januar 2018 unterm zweiten Vollmond des Monats, dem so genannten 'Blue Moon' - ein ziemlich seltenes astronomisches Ereignis.

    Hinter den Riehler Künstler*innen und der 'Ausstellung Kunst in der Unterkirche steht ein Netzwerk von Riehler Bürger*innen und Institutionen. Auf dieser Seite werden wir sie in loser Folge vorstellen.

    Selbst Unterstützer werden?

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    Kunst in der Unterkirche 2018

    • Heimat 2018 753971
    • Heimat 2018 753951
    • Heimat 2018 753998
    • Heimat 2018 753913
    • Heimat 2018 753991
    • Heimat 2018 753903
    • Heimat 2018 753882
    • Heimat 2018 753896
    • Heimat 2018 753932
    • Heimat 2018 753948
    • Heimat 2018 753973

      Bilder einer Ausstellung

      Die Vernissage der Ausstellung 'Heimat' in der Unterkirche von St. Engelbert war ein voller Erfolg - volles Haus und familiäre Atmosphäre.
      Fotos von Angelika Lesemann und Rob Herff.

      Unser Freund und Unterstützer Walter Hospelt hat aus seinen Impressionen einen Video-Clip erstellt. Danke dafür.
      Hier geht's zum Video (externer Link auf YouTube)

      'Heimat' - eine persönliche Nachlese

      Die Autorin, Angela Erle, ist Malerin und Redaktionsmitglied. In dieser Ausstellung zeigte sie fünf aktuelle Gemälde zum Thema und hat wesentlich an den Vorbereitungen mitgewirkt.  

      Nachdem in den letzten Wochen an vielen Stellen des öffentlichen Lebens in Köln-Riehl und angrenzenden Stadtteilen schon Plakate ausgehängt und Flyer verteilt bzw. ausgelegt worden waren, wurde es letzte Woche Dienstag und Donnerstag ernst.
      In dem großen, hellen Ausstellungsraum, der unter der Kirche St.Engelbert gelegen ist, tat sich Einiges: Aus einem Kleintransporter wurden die Einzelteile einer Installation ausgeladen; einige Riehler Kreative rückten mit Helfern an, um in Leiterbalance-Akten ihre Werke an den Wänden zu platzieren, und es wurde geklopft und gehämmert, um nicht mehr vollständig fest verankerte Bilderleisten zu fixieren.

      Die Geschäftigkeit hatte einen langen Vorlauf. Denn schon bald nach der erfolgreichen Ausstellung mit dem Thema „glauben“ im Mai und der freien Ausstellung im September 2017 hatte sich die Gruppe der mittlerweile ca. 25 Riehler Künstler dazu entschlossen, das Thema „Heimat“ aufzugreifen  - damals dachte man noch nicht daran, dass es dieses Thema bis in Ministerien schaffen würde. Dazu eine Ausstellung vorzubereiten, war natürlich eine freiwillige Entscheidung der Kreativen und so mancher klinkte sich zügig aus: „Das Thema sagt mir Nichts“, „Das hat so einen merkwürdigen Beigeschmack“ oder „Ich arbeite lieber frei“.

      Darüber hinaus stand die Ausstellung in Verbindung mit anderen Veranstaltungen, z. B. gab es Absprachen mit den Organisatoren des am Samstag gefeierten Straßenfestes „Von Babylon nach Riehl“, das in Vernetzung mit dem Runden Tisch Riehl, einer Flüchtlingsinitiative, dort stattfand und natürlich zur Auseinandersetzung mit der Frage „Was ist Heimat? Wo kann Heimat sein?“ aufforderte.
      Auch hatte es im März 2017 eine Kunst-Projektwoche an der Grundschule Garthestraße gegeben, bei der Rob Herff eine Kindergruppe angeleitet hatte, sich fotografisch mit dem heimatlichen Umfeld zu befassen. Diese Kinder konnten in einem kleinen Bereich des Raumes ihre Ergebnisse, Motive vom Riehler Wochenmarkt, zeigen.

      Bei der Vernissage am Freitag, dem 20.4.2018, waren nun Werke von John Bachem, Barbara Endres, Angela Erle, Gabi Hecker, Rob Herff, Alper Kara, Stephanie Körver, Anne Krick, Ibo Minssen und Heike Trimborn zu betrachten. Diese Kreativen hatten in unterschiedlicher künstlerischer Manier Werke geschaffen: mal als Acrylmalerei, als Ölpastellzeichnungen, als Collagen, als (un)bearbeitete oder verfremdete Fotographien, als Installation oder Objekte. Sie hatten teils gezielt auf diese Ausstellung thematisch hingearbeitet oder auch in eigenem Bestand nach dem Thema gesucht, um dies der Öffentlichkeit zu präsentieren. Ein hilfreicher Einstieg für die Betrachter waren dabei die Gedanken und Fragen, die am Eingang auf einer Tafel plakativ festgehalten waren. Denn angesichts der Problematik von weltweit Millionen Menschen, die Vertreibung, Flucht und Heimatsuche erleben, war manchem Künstler schon schnell klar geworden, dass dies kein leichtfüßig daherkommendes Thema werden würde. Diese Vielschichtigkeit spiegelte sich auch in den Exponaten.

      In Vertretung für Anne Krick hielt Jochen May eine Rede, die in das Thema einführte, und die von der freundlichen Begrüßung durch den Bezirksbürgermeister Schößler gefolgt wurde. Auch in diesen kleinen Ansprachen wechselten ernsthaftere Gedanken, z.B. aus Gedichten, und launige Worte einander ab und bildeten einen Rahmen, durch den die Veranstaltung auf glückliche Weise das Spektrum des Themas anriss. Großer Dank ging natürlich erneut an Pfarrer Klinkenberg, der in Riehl immer wieder den Kunstschaffenden die Möglichkeit gibt, ihre Werke in diesem lichten Raum zu zeigen.

      Die zahlreiche, auch altersmäßig zunehmend gemischte Besucherschaft konnte bei der Vernissage und an dem darauf folgenden Wochenende vom 21.-22.4., erfrischt von der Kühle des Raumes sowie von Snacks und Getränken, bei der Betrachtung der Exponate das Gespräch mit den anwesenden Künstlern suchen. Anschließend findet wohlmöglich manches Werk einen neuen Besitzer, der sich dann weiterhin seine eigenen Gedanken zum Thema „Heimat“ machen kann.

      Die Künstler freuen sich, dass sie Allen, die die Ausstellung noch sehen möchten, diese Gelegenheit noch bei der Finissage am Sonntag, dem 29.04. von 15-18 Uhr geben können. Dabei wird auch die von einem Team neu erstellte gemeinsame Homepage der Riehler Kunstszene präsentiert und gefeiert: www.riehl-kunst.de.

       

       

      Malerei, Bildhauerei, Installation, Fotografie, Riehl