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John Bachem

Gips für Bronze Liebeskugel
Gips für Bronze Liebeskugel


Persönliche Daten:

Bachem, John Michael, geboren 1953


Detaillierte Angaben zur künstlerischen Tätigkeit:

Studium für Bildhauerei FH Köln, Kunst & Design bei Prof. Hans Karl Burgeff Multimedia Prof. Daniel Spoerri, FH Köln, Kunst & Design Meisterschüler

John Bachem


Art der künstlerischen Tätigkeit und allgemeine Angaben zu Beginn und Schwerpunkten:

Studium für Bildhauerei FH Köln, Kunst & Design bei Prof. Hans Karl Burgeff Multimedia Prof. Daniel Spoerri, FH Köln, Kunst & Design Meisterschüler

öffentliche und private Aufträge seit 1981: Kunst und Bau, Portrait, Münzgestaltung
freie Arbeiten: Skulpturen, Plastiken, Raumkonzepte, Reliefzeichnungen, Arbeit auf Papier
Einzelausstellungen: Galerie Toenissen, Köln - Rodenkirchen, 1988, 1993, 2001
Regelmäßige Teilnahme an Gruppenausstellungen seit 1979 u. A. Kunsthaus Lempertz 2006 Schloss Brühl Orangerie 2010, seit  2014 EFA Deutsch Französischer Kulturaustausch


Themen/Inhalte, Techniken/Materialien:

Seit ca. vierzig Jahren befasse ich mich nun mit Ton, Lehm, Erde, Gips, Stein, Metall - ich berühre, taste, knete, kratze, schabe, schleife, feile, ich schau, sehe, erfinde und verwandele so Material in Form – im günstigsten Fall entsteht aus der Form Sinn, der sich bemüht Kunst zu werden.
Ich möchte nicht, dass der Betrachter ein Handbuch braucht, um Zugang zu meiner Formarbeit zu bekommen. Für den Betrachter soll das Betrachtungserlebnis allein aus der sich zwingenden Umschreitbarkeit der Skulptur, des Objektes, der Rauminszenierung, die in ihrem Umgebungsraum platziert ist, entstehen. Dieser Seh- und Bewegungsvorgang benötigt mehr Zeit als nur den Augenblick. Skulptur braucht nicht nur zur Herstellung Zeit.

Kunst in der Unterkirche 2018

  • Heimat 2018 753971
  • Heimat 2018 753951
  • Heimat 2018 753998
  • Heimat 2018 753913
  • Heimat 2018 753991
  • Heimat 2018 753903
  • Heimat 2018 753882
  • Heimat 2018 753896
  • Heimat 2018 753932
  • Heimat 2018 753948
  • Heimat 2018 753973

    Bilder einer Ausstellung

    Die Vernissage der Ausstellung 'Heimat' in der Unterkirche von St. Engelbert war ein voller Erfolg - volles Haus und familiäre Atmosphäre.
    Fotos von Angelika Lesemann und Rob Herff.

    Unser Freund und Unterstützer Walter Hospelt hat aus seinen Impressionen einen Video-Clip erstellt. Danke dafür.
    Hier geht's zum Video (externer Link auf YouTube)

    'Heimat' - eine persönliche Nachlese

    Die Autorin, Angela Erle, ist Malerin und Redaktionsmitglied. In dieser Ausstellung zeigte sie fünf aktuelle Gemälde zum Thema und hat wesentlich an den Vorbereitungen mitgewirkt.  

    Nachdem in den letzten Wochen an vielen Stellen des öffentlichen Lebens in Köln-Riehl und angrenzenden Stadtteilen schon Plakate ausgehängt und Flyer verteilt bzw. ausgelegt worden waren, wurde es letzte Woche Dienstag und Donnerstag ernst.
    In dem großen, hellen Ausstellungsraum, der unter der Kirche St.Engelbert gelegen ist, tat sich Einiges: Aus einem Kleintransporter wurden die Einzelteile einer Installation ausgeladen; einige Riehler Kreative rückten mit Helfern an, um in Leiterbalance-Akten ihre Werke an den Wänden zu platzieren, und es wurde geklopft und gehämmert, um nicht mehr vollständig fest verankerte Bilderleisten zu fixieren.

    Die Geschäftigkeit hatte einen langen Vorlauf. Denn schon bald nach der erfolgreichen Ausstellung mit dem Thema „glauben“ im Mai und der freien Ausstellung im September 2017 hatte sich die Gruppe der mittlerweile ca. 25 Riehler Künstler dazu entschlossen, das Thema „Heimat“ aufzugreifen  - damals dachte man noch nicht daran, dass es dieses Thema bis in Ministerien schaffen würde. Dazu eine Ausstellung vorzubereiten, war natürlich eine freiwillige Entscheidung der Kreativen und so mancher klinkte sich zügig aus: „Das Thema sagt mir Nichts“, „Das hat so einen merkwürdigen Beigeschmack“ oder „Ich arbeite lieber frei“.

    Darüber hinaus stand die Ausstellung in Verbindung mit anderen Veranstaltungen, z. B. gab es Absprachen mit den Organisatoren des am Samstag gefeierten Straßenfestes „Von Babylon nach Riehl“, das in Vernetzung mit dem Runden Tisch Riehl, einer Flüchtlingsinitiative, dort stattfand und natürlich zur Auseinandersetzung mit der Frage „Was ist Heimat? Wo kann Heimat sein?“ aufforderte.
    Auch hatte es im März 2017 eine Kunst-Projektwoche an der Grundschule Garthestraße gegeben, bei der Rob Herff eine Kindergruppe angeleitet hatte, sich fotografisch mit dem heimatlichen Umfeld zu befassen. Diese Kinder konnten in einem kleinen Bereich des Raumes ihre Ergebnisse, Motive vom Riehler Wochenmarkt, zeigen.

    Bei der Vernissage am Freitag, dem 20.4.2018, waren nun Werke von John Bachem, Barbara Endres, Angela Erle, Gabi Hecker, Rob Herff, Alper Kara, Stephanie Körver, Anne Krick, Ibo Minssen und Heike Trimborn zu betrachten. Diese Kreativen hatten in unterschiedlicher künstlerischer Manier Werke geschaffen: mal als Acrylmalerei, als Ölpastellzeichnungen, als Collagen, als (un)bearbeitete oder verfremdete Fotographien, als Installation oder Objekte. Sie hatten teils gezielt auf diese Ausstellung thematisch hingearbeitet oder auch in eigenem Bestand nach dem Thema gesucht, um dies der Öffentlichkeit zu präsentieren. Ein hilfreicher Einstieg für die Betrachter waren dabei die Gedanken und Fragen, die am Eingang auf einer Tafel plakativ festgehalten waren. Denn angesichts der Problematik von weltweit Millionen Menschen, die Vertreibung, Flucht und Heimatsuche erleben, war manchem Künstler schon schnell klar geworden, dass dies kein leichtfüßig daherkommendes Thema werden würde. Diese Vielschichtigkeit spiegelte sich auch in den Exponaten.

    In Vertretung für Anne Krick hielt Jochen May eine Rede, die in das Thema einführte, und die von der freundlichen Begrüßung durch den Bezirksbürgermeister Schößler gefolgt wurde. Auch in diesen kleinen Ansprachen wechselten ernsthaftere Gedanken, z.B. aus Gedichten, und launige Worte einander ab und bildeten einen Rahmen, durch den die Veranstaltung auf glückliche Weise das Spektrum des Themas anriss. Großer Dank ging natürlich erneut an Pfarrer Klinkenberg, der in Riehl immer wieder den Kunstschaffenden die Möglichkeit gibt, ihre Werke in diesem lichten Raum zu zeigen.

    Die zahlreiche, auch altersmäßig zunehmend gemischte Besucherschaft konnte bei der Vernissage und an dem darauf folgenden Wochenende vom 21.-22.4., erfrischt von der Kühle des Raumes sowie von Snacks und Getränken, bei der Betrachtung der Exponate das Gespräch mit den anwesenden Künstlern suchen. Anschließend findet wohlmöglich manches Werk einen neuen Besitzer, der sich dann weiterhin seine eigenen Gedanken zum Thema „Heimat“ machen kann.

    Die Künstler freuen sich, dass sie Allen, die die Ausstellung noch sehen möchten, diese Gelegenheit noch bei der Finissage am Sonntag, dem 29.04. von 15-18 Uhr geben können. Dabei wird auch die von einem Team neu erstellte gemeinsame Homepage der Riehler Kunstszene präsentiert und gefeiert: www.riehl-kunst.de.