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Kunst in der Unterkirche 2018

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    Bilder einer Ausstellung

    Die Vernissage der Ausstellung 'Heimat' in der Unterkirche von St. Engelbert war ein voller Erfolg - volles Haus und familiäre Atmosphäre.
    Fotos von Angelika Lesemann und Rob Herff.

    'Heimat' - eine persönliche Nachlese

    Die Autorin, Angela Erle, ist Malerin und Redaktionsmitglied. In dieser Ausstellung zeigte sie fünf aktuelle Gemälde zum Thema und hat wesentlich an den Vorbereitungen mitgewirkt.  

    Nachdem in den letzten Wochen an vielen Stellen des öffentlichen Lebens in Köln-Riehl und angrenzenden Stadtteilen schon Plakate ausgehängt und Flyer verteilt bzw. ausgelegt worden waren, wurde es letzte Woche Dienstag und Donnerstag ernst.
    In dem großen, hellen Ausstellungsraum, der unter der Kirche St.Engelbert gelegen ist, tat sich Einiges: Aus einem Kleintransporter wurden die Einzelteile einer Installation ausgeladen; einige Riehler Kreative rückten mit Helfern an, um in Leiterbalance-Akten ihre Werke an den Wänden zu platzieren, und es wurde geklopft und gehämmert, um nicht mehr vollständig fest verankerte Bilderleisten zu fixieren.

    Die Geschäftigkeit hatte einen langen Vorlauf. Denn schon bald nach der erfolgreichen Ausstellung mit dem Thema „glauben“ im Mai und der freien Ausstellung im September 2017 hatte sich die Gruppe der mittlerweile ca. 25 Riehler Künstler dazu entschlossen, das Thema „Heimat“ aufzugreifen  - damals dachte man noch nicht daran, dass es dieses Thema bis in Ministerien schaffen würde. Dazu eine Ausstellung vorzubereiten, war natürlich eine freiwillige Entscheidung der Kreativen und so mancher klinkte sich zügig aus: „Das Thema sagt mir Nichts“, „Das hat so einen merkwürdigen Beigeschmack“ oder „Ich arbeite lieber frei“.

    Darüber hinaus stand die Ausstellung in Verbindung mit anderen Veranstaltungen, z. B. gab es Absprachen mit den Organisatoren des am Samstag gefeierten Straßenfestes „Von Babylon nach Riehl“, das in Vernetzung mit dem Runden Tisch Riehl, einer Flüchtlingsinitiative, dort stattfand und natürlich zur Auseinandersetzung mit der Frage „Was ist Heimat? Wo kann Heimat sein?“ aufforderte.
    Auch hatte es im März 2017 eine Kunst-Projektwoche an der Grundschule Garthestraße gegeben, bei der Rob Herff eine Kindergruppe angeleitet hatte, sich fotografisch mit dem heimatlichen Umfeld zu befassen. Diese Kinder konnten in einem kleinen Bereich des Raumes ihre Ergebnisse, Motive vom Riehler Wochenmarkt, zeigen.

    Bei der Vernissage am Freitag, dem 20.4.2018, waren nun Werke von John Bachem, Barbara Endres, Angela Erle, Gabi Hecker, Rob Herff, Alper Kara, Stephanie Körver, Anne Krick, Ibo Minssen und Heike Trimborn zu betrachten. Diese Kreativen hatten in unterschiedlicher künstlerischer Manier Werke geschaffen: mal als Acrylmalerei, als Ölpastellzeichnungen, als Collagen, als (un)bearbeitete oder verfremdete Fotographien, als Installation oder Objekte. Sie hatten teils gezielt auf diese Ausstellung thematisch hingearbeitet oder auch in eigenem Bestand nach dem Thema gesucht, um dies der Öffentlichkeit zu präsentieren. Ein hilfreicher Einstieg für die Betrachter waren dabei die Gedanken und Fragen, die am Eingang auf einer Tafel plakativ festgehalten waren. Denn angesichts der Problematik von weltweit Millionen Menschen, die Vertreibung, Flucht und Heimatsuche erleben, war manchem Künstler schon schnell klar geworden, dass dies kein leichtfüßig daherkommendes Thema werden würde. Diese Vielschichtigkeit spiegelte sich auch in den Exponaten.

    In Vertretung für Anne Krick hielt Jochen May eine Rede, die in das Thema einführte, und die von der freundlichen Begrüßung durch den Bezirksbürgermeister Schößler gefolgt wurde. Auch in diesen kleinen Ansprachen wechselten ernsthaftere Gedanken, z.B. aus Gedichten, und launige Worte einander ab und bildeten einen Rahmen, durch den die Veranstaltung auf glückliche Weise das Spektrum des Themas anriss. Großer Dank ging natürlich erneut an Pfarrer Klinkenberg, der in Riehl immer wieder den Kunstschaffenden die Möglichkeit gibt, ihre Werke in diesem lichten Raum zu zeigen.

    Die zahlreiche, auch altersmäßig zunehmend gemischte Besucherschaft konnte bei der Vernissage und an dem darauf folgenden Wochenende vom 21.-22.4., erfrischt von der Kühle des Raumes sowie von Snacks und Getränken, bei der Betrachtung der Exponate das Gespräch mit den anwesenden Künstlern suchen. Anschließend findet wohlmöglich manches Werk einen neuen Besitzer, der sich dann weiterhin seine eigenen Gedanken zum Thema „Heimat“ machen kann.

    Die Künstler freuen sich, dass sie Allen, die die Ausstellung noch sehen möchten, diese Gelegenheit noch bei der Finissage am Sonntag, dem 29.04. von 15-18 Uhr geben können. Dabei wird auch die von einem Team neu erstellte gemeinsame Homepage der Riehler Kunstszene präsentiert und gefeiert: www.riehl-kunst.de.

     

     

    Mercedes Eifler

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      Persönliche Daten: 

      Mervedes Eifler

      Mercedes Eifler, geboren 1964 in Oelde.

      Abitur- Friseurlehre-Meisterschule. Seit über 30 Jahren arbeite ich als selbstständige Friseurin und betreibe mit meinem Mann ein Friseurgeschäft in Köln-Riehl.

      Art der künstlerischen Tätigkeit und allgemeine Angaben zu Beginn und Schwerpunkten:

      Ich habe immer schon gerne fotografiert, aber mehr mit dem Blick auf ungewöhnliche Bildausschnitte z.B. eine Treppe in der U-Bahn, natürlich in schwarzweiß...
      Seit dem Besitz des ersten Handys habe ich die Leidenschaft wieder entdeckt und bin von der neuen Technik begeistert.

      Wenn ich meine Bilder bearbeite, mache ich sie nicht einfach nur 'schön' - ich möchte der Person oder dem Objekt einen anderen Ausdruck verleihen.
      Durch das Überarbeiten der Bilder entstehen oft viele verschiedene Blickwinkel und Interpretationsmöglichkeiten, mit denen ich spiele.

      Meine Arbeiten entstehen nicht mit einer vorgefertigten Idee im Kopf, sondern aus dem Gefühl heraus, dass das entstandene Bild nun zu meinem persönlichen Werk erarbeitet wird und somit meine Kunst entstehen kann.

      Techniken und Materialien:

      Ich arbeite mit dem Smartphone und verschiedenen Objektiven, die Bildbearbeitung wird auf dem Tablet mit diversen Fotobearbeitungsprogrammen erstellt.

      Peter Ruthardt

      • Deniz Yucel
      • Flora 1
      • Paris 1  2012
      • Paris 2 2012
      • Streetportrait 1
      • Streetportrait 2
      • U Bahnhof Neumarkt 1

        Art der künstlerischen Tätigkeit und allgemeine Angaben zu Beginn und Schwerpunkten:

        Porträt Peter Ruthardt

        Peter Ruthardt, geboren 1947 in Moers am Niederrhein.
        Multikulturelle Prägung in meiner italiensch-deutschen Ursprungsfamilie.
        Mit 8 Jahren die erste Kamera geschenkt bekommen, eine Agfa-Box.

        Handwerkerausbildung
        Studium der Sozialpädagogik mit den Schwerpunkten Kunst- und Medienpädagogik, Psychologie und Soziologie
        Weiterbildung zum Multimedia-Entwickler
        Fotografischer Autodidakt, gelernt bei und mit vielen Fotografen.

        Anerkennung zum Künstlerischen Fotografen durch die Fachhochschule Köln, Abt. Freie Kunst im März 1993.
        Mitglied bei R-mediabase e.V., Verband für kritischen Bildjournalismus – Forum für mediale Gegenöffentlichkeit.

        Themen / Inhalte:

        Mein fotografisches Engagement ist die künstlerische Dokumentar- und Porträtfotografie, besonders das soziale und interkulturelle Leben in Köln und darüber hinaus aus Liebe zu den Menschen.

        Techniken und Materialien:

        Analog- und Digitalfotografie, schwarzweiß

        Inspiration:

        Der koreanische Fotograf Chu Ha Cung hat mich 1990 inspiriert und motiviert meine Fotografien der Öffentlichkeit zu zeigen.
        Neben Chu ha Chung haben mich FotografInnen, wie Ara Güler, Andreas Herzau, Mehmet Ünal, Eusebius Wirdeier, Peter und Hilli Zenker u.a. inspiriert.

        "Man sieht nur mit dem Herzen gut, das Wesentliche ist für die Augen unsichtbar."  (aus: "Der kleine Prinz" von Antoine de Saint-Exupéry)

        Bisherige Ausstellungen / Präsentationen:

        Fotobuch "Keupstraße",  gefördert im Rahmen von Mülheim 2020
        Fotobuch "Wir sind ein Teil dieser Stadt - türkeistämmige BürgerInnen in Köln"
        Fotobuch "Der Kölner Dom - (r)eine Ansichtssache"

        Veröffentlichungen in verschiedenen Publikationen, wie z.B. die ZEIT

        "Riehler Künstler stellen aus", Unterkirche St. Engelbert, Köln-Riehl 2016 (GA)

        "Strassenfotografie #1", BLÜTENRAUSCH, Köln 2012 (EA)

        "Riehler Künstler stellen aus", Kreuzkapelle, Köln-Riehl 2012 (GA)

        "Wir sind ein Teil dieser Stadt" im Rahmen:

        50 Jahre Migration aus der Türkei und 40 Jahre Deutsch-Türkischer Verein Köln e.V.

        Bürgerzentrum Chorweiler, Köln 2011 (GA)

        "Wir sind ein Teil dieser Stadt" im Rahmen: 50 Jahre Migration aus der Türkei,

        Ausstellungshalle Alte Feuerwache, Köln 2011(GA)

        "Wir sind Kölünlü", Kath. Pfarrkirche St. Kilian, Erftstadt-Lechenich 2010 (EA)

        "Wir sind ein Teil dieser Stadt", Bezirksrathaus Nippes, Köln 2010 (EA) 

        "Wir sind Kölünlü", Galerie Arbeiterfotografie, Köln 2009 (EA)

        "Wir sind ein Teil dieser Stadt", FH Köln - Foyer, Köln 2009 (EA)

        "Wir sind ein Teil dieser Stadt", Alte Feuerwache Köln - Ausstellungshalle, Köln 2009 (EA)

        "Treppenstufen" in der Fotogalerie, NRhZ-Online, 2006 (EA)

        "Weihnachtsausstellung", LOKAL in der Alten Feuerwache, Köln 1998 (GA)

        "Männerportraits", LOKAL in der Alten Feuerwache, Köln 1993 (EA)

        "Riehler KünstlerInnen stellen sich vor", Kreuzkapelle, Köln 1992 (EA)

        "Portraits von Menschen", Cafe Kibo, Köln 1992 (EA)

        "Wiener Strassenmusiker", GreenPoint, Köln 1991 (EA)

        "Fotos: meine Wirklichkeit, mein Bekenntnis", VHS Köln, 1991, (GA)

        "AugenBlicke", VHS Köln 1990 (GA)

        Ausstellungen in den Internetforen auf FB:

        SOUL OF STREET - Das Streetfotografie Forum

        Street Photography Vivian Maier Inspired

        Persönliche Internet Seiten:
        http://www.peter-ruthardt.de

        Facebook:
        https://www.facebook.com/peter.ruthardt

        Email:
        Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

         

        Rob Herff

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        • Robherff 751286
        • Robherff 304609
        • Robherff 612362
        • 2012 Kreuzkapelle 0024

          Persönliche Daten:

          Rob Herff nutzt modernste Digitaltechinik für klassische Fotografie
          'Grenzgänger' zwischen Fotografie u. Malerei,
          Foto: Jochen May, Rob Herff

          Rob Herff, Jahrgang 1961, ist Kommunikationswirt (DAA) und geprüfter Digitalfotograf (FI).
          Er arbeitet sowohl als Auftragsfotograf als auch künstlerisch.

          Die Frühjahrsausgabe von 'Kunst in der Unterkirche 2018' steht unter der Überschrift 'Heimat'.
          Der Beitrag des Fotografen ist eine Kollage aus Leinwanddrucken mit dem Titel ‚Heimat-Kosmos‘.
          Diese Arbeit drückt aus, dass Heimat aus der Beziehung zu den Menschen entsteht, die uns umgeben.
          Hier können Sie das Bildmaterial online sehen.

          Grundmotiv und künstlerischer Schwerpunkt

          "Seit 2006 betreibe ich die künstlerische Digitalfotografie in diversen fotografischen Genres.
          Mein Antrieb ist, den ‚Werkstoff Licht‘ zu erkunden.
          Dabei lote ich immer wieder die Grenzen zwischen Malerei, Fotografie und Film aus.
          Meine Arbeiten zeige ich überwiegend als großformatige Leinwanddrucke - ein bewusster Bezug auf die Malerei."

          Meine Inspirationsquellen sind
          - vorsätzlicher Müßiggang bei der Motivauswahl
          - Licht in all seinen Erscheinungsformen
          - die Meister der Malerei ab dem 17 Jh.
          - die Begegnung mit Menschen
          - der Sternenhimmel über der Landschaft
          - der Rhein und sein Kontext

          Ausstellungen ab 2012

          Aktuell: Stadtlandschaften
          Ort: Bezirksrathaus Nippes, 20. März bis 13. April 2018
          hier online anschauen

          NippLunatic: Mond-Ansichten vom Himmel über Nippes
          Ort: Kulturkneipe Basil‘s, Nippes, Sept. 2016 bis Mai 2017
          hier online anschauen

          Themenausstellung 'Glauben' im Rahmen der Ausstellungsreihe 'Kunst in der Unterkirche'
          Ort: St. Engelbert, Riehl, Mai 2017

          Seit Mai 2013 Dauerausstellung mit wechselnden Inhalten in einer Arztpraxis am Neumarkt.


          Motive von Wasser, Erde, Luft und Licht
          Ort: Keramik-Werkstatt Wachsmuth
          Nov. 2012 - Jan. 2013

          Stichworte: Fotografie, Fotograf

          Berufliche Schwerpunkte
          Freiberufler f. Marketing, Redaktion, Fotografie
          Ich bin Werbekaufmann und verfüge über berufliche Qualifizierungen als Kommunikationswirt (DAA Essen, 1992), für Non-Profit-Management (MiBEG Köln, 2003) sowie in Digitalfotografie (Fotografeninstitut Köln, 2014).

          Zu meiner Webseite 
          Kontakt

          Wolfgang Klinkhammer

          • Wpklinkhammer 1
          • Wpklinkhammer 111817
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          • Wpklinkhammer 154448
          • Wpklinkhammer 190718
          • Wpklinkhammer Reflexe

            Persönliche Daten

            W. P. Klinkhammer

            Wolfgang P. Klinkhammer, geboren 1944. Glaskunstausbildung, Kunststudium,
            Lehrberuf für Kunst u. Werken. Lehrer für Kunst an Städtischem Gymnasium in Köln

            Art der künstlerischen Tätigkeit und allgemeine Angaben zu Beginn und Schwerpunkten:

            Zeichnen, Malen, Plastisches Gestalten, Fotografieren von Beginn der Schulzeit an.
            Malerei, Grafik und Fotografie sind meine künstlerischen Schwerpunkte.
            Collagen übermalt zu Vanitas-Themen und Surrealem

            Themen / Inhalte:

            Spiel mit den bildnerischen Mitteln.
            Kunstglasfenster, sakral u. profan, Kabinettscheiben, Glasobjekte (früher)
            Vanitasstillleben, Landschaften der Stille, Illustrationen für Schulbücher, Kinderbücher, Jahrbücher und Festschriften (grafische Arbeiten)
            Kunstkeramik, Plastiken
            Fotos zu bestimmten Themen u. Wettbewerben, Jahrbuch Rheinisch-Bergischer Kalender, Architektur, Landschaft, Natur

            Techniken und Materialien:

            Diverse Flächenmaterialien, Naturmaterial Leinwand, Holz, Karton etc. für Collage und Malerei (Öl und Acryl), Speckstein, Ton für Plastik, Federzeichnung, Aquarell und Pastell für Grafik, Antikglas, Dallglas, Ornamentglas für Bleiverglasungen

            Inspiration:

            Surrealismus, Architektur, Natur (Malerei)
            Architektur, Landschaft, Natur, Atmosphärisches (Fotografie)

            Bisherige Ausstellungen / Präsentationen:

            Ausstellung Collage/Malerei in der „Staffelei“, Köln
            Ausstellung in Mexico DF, Ölkreide, Holzschnitte, Lebensbereich der Indios (Sunburnes)
            Foto-Ausstellung „Athos – zwischen Himmel und Meer“, am „Altenberger Dom“, Odenthal
            Kölnturm-Serie (Mediapark, Köln)
            Rom-Impressionen (Italien. Kulturinstitut, Köln)